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Im Deutschen

Neuester Eintrag : 22. September.

- Zögern Sie nicht, uns ihre Übersetzungen der anwesenden Texte auf dieser Website erreichen zu lassen.


  • Paris, Frankreich: Affäre „machine à expulser“- 4 Personen am 23. Juni 2017 vor Gericht

    1. Juni 2016

    Nach siebeneinhalb Jahren der Beweisaufnahme, tausenden Seiten an Unterlagen, fünfzehn Personen, deren Wohnungen durchsucht, die verhaftet, beschattet, abgehört, gefilmt, angeklagt, eingesperrt, unter Hausarrest gestellt und unter verschiedenen juristischen Massnahmen gehalten wurden, die über mehr als sieben Jahre aufrechterhalten wurden, bringt der Staat und die Justiz am 23. Juni schliesslich vier Personen vor Gericht in Paris. Die schlimmsten Anklagen haben nur dazu gedient, die Intensität der Repression zu rechtfertigen, nun aber alle fallen gelassen werden mussten, um kleineren Anschuldigungen Platz zu machen (Tags, kleinere Beschädigungen, Verweigerung der Entnahme von DNA und anderen erkennungsdienstlichen Massnahmen, etc.). Lasst uns also zahlreich sein an diesem 23. Juni, um unsere Solidarität gegen die Grenzen und allen Formen der Einsperrung auszudrücken, in der Verweigerung der Kategorien der Herrschaft wie „unschuldig“ und „schuldig“, in der Verweigerung der Justiz.

  • Paris : Eröffnung vom Fleurs Arctiques (Arktische Blumen)

    19. April 2016

    Ab dem Tage der Eröffnung wird es drei Öffnungszeiten in der Woche geben, die Raum für Debatten, Diskussionen, Vorführungen, Präsentationen, Workshops, Lesegruppen bieten und Zeiten, die mehr auf die inhaltliche Ausrichtung einer Bibliothek angelehnt sind (Theorie, Bücher usw), die in den kommenden Wochen bekannt gegeben wird.
    Die Eröffnung des Fleures Artiques findet am 22. April statt und beginnt um 18 Uhr.
    “Die Blumen sind wenige
    wenn man sie nicht mit Poesie, Verlangen und Kreativität (…)

  • Paris : Und jetzt, wo die Misere nicht mehr ins Auge springt?

    29. Januar 2016

    Mitten in Paris, zwischen Jaurès und Stalingrad bestand über längere Zeit ein Camp von Migrant_innen, das immer wieder geräumt und wiederbelebt wurde. Nach einer Räumungsaktion am 16. September 2016, bei der über 2000 Flüchtlinge vertrieben wurden, hat sich das Camp dann aber wieder neu gebildet. Rund um die 2000 Migrant_innen übernachteten dann wieder in diesem Camp. Anfang November 2016 wurde das Camp dann endgültig geräumt.

  • Der Essentialismus und das Problem der Identitätspolitik

    27. Januar 2016

    1. Der Essentialismus ist die Idee, dass einige nachweisbare und objektive Kerneigenschaften von einzelnen Menschengruppen existieren, die inhärent, ewig und unveränderlich sind; Gruppierungen können nach diesen Eigenschaften der Essenz kategorisiert werden, die auf solch problematischen Kriterien wie Geschlecht, Rasse, Ethnizität, nationale Herkunft, sexuelle Orientierung und Klasse basieren. Diese äußerlichen Eigenschaften sind fast immer durch sichtbare Merkmale bestimmt, was die Kategorien (…)

  • Damien Camelio zu 10 Monaten verurteilt

    25. Januar 2016

    Am letzten Donnerstag stand Damien Camelio, der seit dem 08. Dezember inhaftiert ist, vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, an der wilden Demonstration vom 14. April 2016 in Paris gegen das sogenannte „Loi Travail“ teilgenommen und dabei Sachbeschädigungen begangen zu haben.

  • Das ist kein Aufstand

    1. Oktober 2015

    Ich möchte weder auf alles spucken noch mich über alles stellen, was im Zuge der so genannten „Bewegung gegen das Arbeitsgesetz“ passiert. Manchmal dienen die Worte genau diesem Zweck. Schließlich ist es wahr, dass sprechen und schreiben sehr beschränkte Anwendungen unserer körperlichen und geistigen Fähigkeiten sind. Es gibt andere, die genauso wichtig sind: Arme, die Gesten machen, Beine die zu laufen wissen, Herzen, die schlagen. Die Worte trennen sich zu leicht von diesen und laufen so Gefahr, eine Welt für sich zu bilden. Man geht dieses Risiko immer ein, wenn man seinen Mund aufmacht oder seine kleinen Finger in Bewegung setzt, um zu schreiben. Und dennoch…

  • Ich habe die (bürgerliche) Hölle von Nuit Debout erlebt

    26. September 2015

    Aus Gründen, die nicht unbedingt alle von meinen Willen abhingen, habe ich mich an Bord der Nuit Debout wiedergefunden. Ich hatte nicht den geringsten Willen, die Revolte der Mittelklassen zu „radikalisieren“, aber es wurde mir gesagt, das sei nicht das Bild, das ich mir davon als revolutionäres Einzelwesen machen sollte. Zugestanden.

  • Schmetterlinge, freie Liebe und Ideologie – Ein Brief über die Inkonsequenz

    16. März 2015

    Vorwort
    Dieser Text ist kein weiterer Text über die „freie Liebe“, die „Gefühle“ und die „Dekonstruktion“, er hat einen weiter gehenden Anspruch. Der Text wurde Ende Juli/Anfang August geschrieben und bis Oktober 2013 diente er als Grundlage für viele Diskussionen, die mehr oder weniger kollektiv und informell waren. Sehr reichhaltige Diskussionen, die dazu führten, den Text zu nuancieren und zu vervollständigen, und denen es gelang, zahlreiche Fragen über die ideologischen Zusammenhänge aufzuwerfen, (…)

  • Aus dem Pariser Szenesumpf - Sturm im Wasserglas

    27. Februar 2015

    Der anarchistische Buchladen La Discordia in Paris und die mit ihm freundschaftlich verbundene Website Non fides waren in letzter Zeit gewissen Anfeindungen und Drohungen ausgesetzt; unter anderem wurde der Laden kürzlich mit Parolen besprüht, die ihn als „faschistisch“ und „rassistisch“ bezeichnen. Stein des Anstoßes ist die von diesen Leuten betriebene Kritik des Islam, die Teilen der „antiautoritären“ Szene offenbar ein Dorn im Auge ist.
    Angesichts des falschen Gegensatzes zwischen westlicher (…)

  • Was sie wollen,von beiden Seiten,ist,dass wir in Angst leben

    27 novembre 2014

    Körper, die verstreut auf den Terrassen von mehreren Cafés herumliegen, bedeckt mit Decken, mit Laken. Und dann das Grauen vom Gemetzel, das in diesem Theatersaal stattgefunden hat. Unmöglich, sich vorzustellen, was die Zuschauer von diesem Konzert erlebt haben. Es scheint surrealistisch. Leute, die ein Konzert schauen kamen und die um sich herum die Leute wie Fliegen einen nach dem anderen hinfallen sahen, die sich unter toten Körpern verstecken mussten, um zu überleben, inmitten des Blutes und des menschlichen Fleisches kriechen mussten, um zu entkommen, um die eigene Haut zu retten.

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